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Charity Center

Infobrief Oktober 2018
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Wieder Erdbeben +++ Stärkstes seit 2010 +++ Schwarze Woche für das Waisenhaus

Liebe Sponsoren, Helfer und Interessierte,

vor 8 Jahren hatten wir in Haiti eines der tödlichsten Erdbeben. Dass wir am 6. Oktober 2018 schon wieder ein starkes Erdbeben erleben müssten, damit hat keiner gerechnet – bis die Warnungen kamen. Vor wenigen Tagen bebte die Erde mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala. Zur Erinnerung: im Jahr 2010 war es Stärke 7,. und damals verloren über 300.000 Menschen ihr Leben.

Dieses Mal waren das Land und die Menschen durch die Warnungen besser vorbereitet. Es kamen leider trotzdem 16 Menschen ums Leben, 333 wurden verletzt, Tausende obdachlos. Kirchen sind im Erdboden versunken und Krankenhäuser zerstört worden. Das Erdbeben war jedoch hauptsächlich im Norden des Landes. Unser Waisenhaus im Süden bekam noch stark die Ausläufer des Bebens zu spüren. Gott sei Dank ist unseren Kindern und Mitarbeitern aber nichts passiert. Es hat „nur“ zusätzlich sehr viel geregnet, weshalb wir einen Großteil der Ernte in unserem Garten verloren haben.

Um den Opfern zu helfen, hat Fonmeh 900 US-Dollar Soforthilfe geleistet, was wenig ist, doch unsere momentane finanzielle Situation lässt leider nicht mehr zu. Viele solche kleinen Tröpfchen können die Not der Menschen lindern und wer für die Opfer etwas spenden will, kann das gerne tun. Wir wissen aus eigener Erfahrung: Was diese Menschen dort jetzt durchmachen ist furchtbar.

Zudem haben wir im Waisenhaus aus anderen Gründen schreckliche Wochen hinter uns gebracht.

Als Obed, 17 Jahre alt, vor zwei Wochen mit dem Roller in die Schule fuhr, hat er eine Person umgefahren. Obed war nach dem Unfall am Kopf verletzt, wurde sofort bewusstlos und wachte erst im Krankenhaus wieder auf. Vier Tage später wurde er nach Hause geschickt, um die Behandlungen ambulant fortzuführen. Jetzt kann Obed Gott sei Dank wieder in die Schule gehen.

Der 70-Jährige aber, der beim Unfall involviert war, ist leider am 20. September seinen Verletzungen erlegen. Wir als Verein mussten, laut haitianischem Gesetz, Geld an die Familie des Opfers bezahlen. Die Familie des Opfers hat verstanden, dass wir in dem Land sind, um zu helfen und keine reiche Organisation sind, so konnten wir uns auf rund 400 Euro einigen, die sie von uns bekommen. Zum Vergleich: Allein die Beerdigung kostet in Haiti um die 4.000 US-Dollar. Wir sind in Gedanken und im Gebet noch bei der Frau und der gesamten Familie des Opfers und hoffen, dass sie Trost erfahren.

Kurz davor hatte eine Mitarbeiterin unseres Hauses ihr sechsjähriges Kind wegen einer Krankheit verloren. Das hat alle sehr betroffen gemacht, weil das Kind seine Mutter häufig in unser Waisenheim begleitet hat und mit unseren Kindern sehr gut befreundet war.

Das sind leider gar keine guten Nachrichten, aber sie gehören doch alle zum Leben. Wir sind trotz allem sehr dankbar, weil

* unser Haus und die Kinder das Erdbeben gut überstanden haben,

* Obed wieder in die Schule gehen kann,

* die Warnungen vor dem Erdbeben gut gegriffen haben und

* wir den Erdbeben-Opfern zumindest eine kleine Hilfe überweisen konnten.

Herzlichen Dank, dass Sie die Armen in Haiti unterstützen. Vergelt’s euch/Ihnen Gott!

Herzliche Grüße

 

Euer Mondi Benoit

1. Vorsitzender

Tel. 01 76-34 61 01 57, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.